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20. Juli 1944

20/7/2019

 
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Claus Graf Schenk von Stauffenberg
Am heutigen 75. Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler durch Claus Graf Schenk von Stauffenberg verneige ich mich vor den Widerstandskämpfern gegen den Nationalsozialismus in Militär, Kirche, Arbeiterbewegung, Studentenschaft und anderen gesellschaftlichen Gruppen.
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Henning von Tresckow
Als junger Soldat habe ich den Mut, das Ethos und das Gottvertrauen des militärischen Widerstandes um Henning von Tresckow, der der Kopf des militärischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus war, bewundert; habe Claus von Stauffenberg, Werner von Haeften, Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim, Friedrich Olbricht und andere als Vorbilder für innere Haltung angesehen. Als junger Student habe ich Sophie und Hans Scholl bewundert.
Das gilt bis heute.
Die Forschung hat den Widerstand aufgearbeitet. Die Widerstandskämpfer wussten dass die NS-Führung ein schlimmes verbrecherisches System etabliert hatte. Hiergegen haben sie sich gestellt. Weniger klar war (und schon gar nicht einheitlich), was danach kommen sollte. Manche Vorstellung von der Zukunft war rückwärtsgewandt. Aber der entscheidende Wurf musste gewagt werden, wie Tresckow schrieb (s. Kasten).

„Das Attentat muß erfolgen, coûte que coûte. Sollte es nicht gelingen, so muß trotzdem in Berlin gehandelt werden. Denn es kommt nicht mehr auf den praktischen Zweck an, sondern darauf, daß die deutsche Widerstandsbewegung vor der Welt und vor der Geschichte unter Einsatz des Lebens den entscheidenden Wurf gewagt hat. Alles andere ist daneben gleichgültig.“

Henning v. Tresckow, 1944

Lesenswert: Rede von Bundespräsident J. Gauck
​am 20. Juli 2014
Die Widerstandskämpfer des 20. Juli sind leuchtende Vorbilder in der deutschen Geschichte.
So wie Richard v. Weisäcker am 20. Juli 1980 sagte: 

"SO VIELE MENSCHEN FRAGEN HEUTE WIEDER NACH DEM SINN UND ZIEL FÜR IHR LEBEN. KEIN ANDERES BEISPIEL DEUTSCHER GESCHICHTE DIESES JAHRHUNDERTS WIE DER 20. JULI 1944 BIETET UNS DAFÜR DIE MASSSTÄBE. DIE MENSCHEN, AN DIE WIR UNS HEUTE ERINNERN, SIE KÖNNEN DAS UNS MIT IHREN GEDANKEN UND ZEUGNISSEN, MIT IHREM LEBEN UND TOD HELFEN, UNS SELBST ZU FINDEN. IHR LEBEN UND IHRE LIEBE SPRICHT ÜBER IHREN TOD HINAUS. „JEDEN TAG ZU NEHMEN, ALS WÄRE ER DER LETZTE, UND DOCH IM GLAUBEN UND DER VERANTWORTUNG EINER GROSSEN ZUKUNFT“, WIE BONHOEFFER SAGT, DAS IST IHR VORBILD FÜR UNS HEUTIGE, FÜR DIE ALTEN UND DIE JUNGEN."

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