GÖTZ WIESE
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ZUKUNFTSTHEMEN. 

MEIN BLOG.

HAMBURG
POLITIK  WIRTSCHAFT  KULTUR

Science City: Oxford in Bahrenfeld

22/1/2019

 
Weit gespuckt, lieber Senat! Ich bin als Hochschullehrer großer Anhänger von Initiativen zur Stärkung der Hamburger Hochschulen. Eine tolle Idee, noch schönere Bildchen. Aber ein bisschen konkreter wäre es schon gegangen: Wann soll das stehen? Wie soll das insgesamt bezahlt werden? Dazu gibt es nur wenig Konkretes. Der neue Haushalt ist dazu unvollständig. Nur dicke Backen, Frau Senatorin? Heiße Luft, Herr Bürgermeister?
So bleibt der schale Beigeschmack eines Wahlkampf-Paukenschlages, der schnell verhallt. 
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(c) 
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Darum muss jetzt eine konkrete Planung mit einem konkreten Finanzierungsplan geliefert werden! Denn die Idee ist richtig (und keine Idee des Senats allein, das fordern viele in der Wissenschaft und in der Politik seit Jahren).

Hamburg. Wohnen. Future Lab

21/1/2019

 
Grandioses Treffen zur Erarbeitung des Wahlprogramms für 2020: Wie sieht das Wohnen der Zukunft aus? Von der City über die bürgerlichen Quartiere der Gründerzeit und die Nachkriegsbauten bis zu Stadtrandlagen und neuen Quartieren. Urbanista, ein Think Tank, hat uns dabei herausgefordert: Modern, aktiv, mit viel Erfahrung aus Konversions- und Entwicklungsprojekten in anderen europäischen Städten. Wie wollen wir miteinander leben? Wie wollen die Menschen wohnen und arbeiten? Welche Infrastruktur brauchen wir dafür? Wie kann die Stadt dabei helfen? 
Das ist moderne Politik: "Bottom up", im Future Lab entwickelt. Mit Blick auf die Situation vor Ort. Für die ganze Stadt. Ich konnte meine Erfahrungen aus Innenstadtlagen einbringen, andere berichteten aus Bergedorf, Lurup und anderen Stadtteilen. Urbanista berichtete von Erfahrungen aus anderen Städten in Nordeuropa. 
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Wir müssen vor Ort den Bedürfnissen gerecht werden und das Ganze im Blick behalten. Großartiges Meeting!

Der Winter kommt!

18/1/2019

 
Da lacht das Herz! Der erste Schnee im Garten.
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Das ist unsozial, Olaf Scholz!

17/1/2019

 
Die Grundsteuer - ein heißes Eisen!
​Nach den Plänen von Finanzminister Scholz wird die Grundsteuer für Einfamilienhäuser in Hamburg im Schnitt um fast 70% steigen, für Mehrfamilienhäuser, in denen die meisten Hamburger leben, um gut 12%. Bei einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 65qm sind das 170 Euro pro Mieter mehr. Das ist unsozial, ungerecht, unsinnig.  
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Dieser Irrsinn muss gestoppt werden.
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Rote Karte für Olaf Scholz.
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(c) Hamburger Abendblatt
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Viel besser ist das Flächenmodell! Wir wollen keine Steuererhöhung, sondern ein einfaches neues Recht. Damit das Wohnen bezahlbar bleibt. 
Für mehr Infos klicken Sie bitte auf das Logo vom Wirtschaftsrat.
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Neujahrsbrief der MIT Hamburg

7/1/2019

 
Soziale Marktwirtschaft.
​Für die ganze Stadt.

 
Liebe Mitglieder der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU in Hamburg, 
sehr geehrte Damen und Herren! 
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Brief des Landesvorsitzenden
Für das neue Jahr 2019 wünsche ich Ihnen und Ihren Familien Glück, Gesundheit und Gottes reichen Segen!
Nach der Mitgliederversammlung am 18. Dezember 2018 hat der neue Vorstand der MIT Hamburg seine Arbeit aufgenommen. So grüße ich Sie zugleich auch im Namen der geschäftsführenden Vorstandsmitglieder Franziska Rath MdHB, Huy-Tam Van, Dr. Philipp Steinwärder und Klaus Messerschmidt sowie im Namen aller Beisitzer im Vorstand und unseres Geschäftsführers Thomas Klömmer.
Als Hamburger MIT bedanken wir uns bei Hjalmar Stemmann, Dr. Antonia Goldner und allen weiteren Mitgliedern des bisher amtierenden Vorstands für die geleistete Arbeit! Gemeinsam mit dem neu gewählten Vorstand freue ich mich darauf, diese Arbeit fortzusetzen und die MIT in Hamburg in den kommenden Jahren führen zu dürfen. Soweit wir uns noch nicht persönlich kennengelernt haben, möchte ich mich kurz bei Ihnen vorstellen: Ich bin 52 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Von Beruf bin ich Rechtsanwalt und Steuerberater in einer auf Mittelstand und Familienunternehmen fokussierten Sozietät. Im Ehrenamt bin ich als Hochschullehrer und als Vorstand gemeinnütziger Einrichtungen tätig.
In der CDU und als Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung in Hamburg liegen mir zwei Dinge politisch besonders am Herzen:
  • Als große Volkspartei und Kraft der Mitte muss die CDU Politik für die ganze Gesellschaft machen.
  • Innerhalb der CDU tritt die MIT in besonderer Weise für die Soziale Marktwirtschaft als Grundlage von Freiheit, Wohlstand und Sicherheit ein.
Für uns als MIT in Hamburg heißt das: Soziale Marktwirtschaft. Für die ganze Stadt. Unsere Aufgabe ist es, ordnungspolitisch klaren Kurs zu halten und praktische Politik so mitzugestalten, dass Unternehmen in Hamburg erstklassige Rahmenbedingungen vorfinden und alle Menschen davon profitieren.
Die Themen liegen auf der Hand:


  • Hafen, Handel, Handwerk und klassische Industrien stärken.
  • Digitalisierung vorantreiben.
  • Gründerkultur unterstützen.
  • Infrastruktur modernisieren – von Verkehr über Energieversorgung bis Glasfasernetz.
  • Hamburg als Metropolregion in Nordeuropa ausbauen, Brexit gestalten
  • Gewerbeflächen und Energie bezahlbar halten.
  • Klima- und Umweltschutz und lebenswerte Wohnverhältnisse sichern.
  • Berufliche Bildung ausbauen und Verzahnung von Wirtschaft und Hochschulen verbessern.
  • Bürokratieabbau und Vereinfachung des Steuerrechts endlich anpacken.
 
Bei all diesen Themen muss die MIT Hamburg in den Dialog mit der ganzen Stadt treten. Mit konkreten Ideen und Initiativen im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft. Für mehr Unternehmergeist in der Politik. Für mehr Wohlstand. Und für gesunde Lebensverhältnisse in ganz Hamburg.
In diesem Sinne freue ich mich auf unsere Begegnungen und Veranstaltungen in den kommenden Wochen und Monaten. Beim Jahresauftakt am 23. Januar 2019 wollen wir über Energiepolitik sprechen; die Einladung haben Sie vor kurzem erhalten, ich hoffe Sie können es einrichten, zu dieser hochkarätigen Veranstaltung zu kommen. Und auch danach werden wir unter uns Mitgliedern, mit der ganzen CDU, mit den Unternehmerinnen und Unternehmer in Hamburg und mit vielen gesellschaftlichen Gruppen sprechen, um unser wirtschaftspolitisches Programm konkret umzusetzen. Hier gibt es viel zu tun: Die Bezirks- und Europawahlen am 26. Mai 2019 stehen unmittelbar bevor, die Bürgerschaftswahl 2020 wirft ihre Schatten voraus.
Der neue Vorstand der MIT Hamburg lädt alle Mitglieder (und alle, die es werden wollen!) sehr herzlich ein, unser gemeinsames Anliegen aktiv in die Politik hineinzutragen: Soziale Marktwirtschaft. Für die ganze Stadt.
 
Mit besten Grüßen
Ihr
Prof. Dr. Götz Wiese
Landesvorsitzender 


Landesausschuss: Schule, Hafen, Wehrpflicht, Bezirkswahl

5/12/2018

 
Gestern hat der Landesausschuss (Landesparteitag) der Hamburger CDU wichtige Beschlüsse für die Entwicklung unserer Stadt verabschiedet:
  • Programm für die Bezirksversammlung: Mobilität, Wohnen und Sicherheit sind die drei übergreifenden Leitthemen für die Bezirkswahl 2019.​
  • Bildungspolitik: Die CDU startet eine Qualitätsoffensive für die schulische Ausbildung in Hamburg.​
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  • Hafen: Ein Masterplan für das wirtschaftliche Herz unserer Stadt.
Zudem wird eine offene und gute Diskussion über die Wehrpflicht bzw. eine allgemeine Dienstpflicht geführt. 
Der Hamburger Plan für eine Steuerreform in Deutschland findet in vielen Gesprächen große Zustimmung und soll beim nächsten Landesausschuss verabschiedet werden!

Grundsteuer - einfach und bezahlbar!

30/11/2018

 
Bundesfinanzminister Scholz hat ein Eckpunktepapier zur Grundsteuerreform vorgelegt. Zwei Modelle schlägt Scholz in der Diskussion vor: Ein Flächenmodell und ein Wertmodell. Das Wertmodell hat erkennbar die Sympathie des Ministers.
Im wesentlichen Ziel sind wir uns einig: Die Grundsteuer darf nicht steigen!
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Aber: Warum so kompliziert, Herr Scholz?
Nur das Flächenmodell ist einfach handhabbar!
Für den Wirtschaftsrat habe ich mich deutlich für das Flächenmodell ausgesprochen. Auch gestern vor den Bundesfachkommissionen Steuern und Immobilien.
Dabei ist mir wichtig zu betonen: Ich kann das Argument, dass die Grundsteuer bei einer 100qm-Wohnung in Blankenese höher sein soll als bei einer 100qm-Wohnung in Billstedt, natürlich nachvollziehen. Aber es geht bei der Grundsteuer gedanklich um die Beteiligung der Mieter und Eigentümer an den Kosten der kommunalen Infrastruktur wie Straßen. Der soziale Ausgleich ist in der Grundsteuer nicht angelegt. Das müssen wir über die Einkommensteuer und über andere Steuern regeln! Und vor allem geht es im Hinblick auf unsere soziale Verantwortung darum, dass das Wohnen nicht noch teurer wird!

Verkehrspolitik - Welche Mobilität wollen wir?

14/11/2018

 
Zwei Themen belasten die Menschen in Hamburg: 
​Wohnen wird für uns alle immer teurer. 
Und wir stehen immer mehr im Stau.
Dahinter stehen drängende Fragen:
Wie wollen wir in unserer Stadt gemeinsam leben?
 
Wie verbinden wir Wohnen, Arbeit und Freizeit? Welche Infrastruktur brauchen wir dafür? Wie organisieren wir die moderne Stadt der Zukunft?
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Beim Thema Verkehr prallen ideologische Heilsideen besonders heftig aufeinander, könnte man meinen. Die Hamburger Grünen zum Beispiel äußern viele Ideen zur Fahrradstadt, aber NICHTS Zusammenhängendes zum Thema Verkehrsinfrastruktur und Wohnen. Das ist substanzlose Wohlfühlpolitik. Bei SPD, FDP und leider auch bei der CDU liegen bislang nur Einzelbeschlüsse vor, aber kein modernes Gesamtkonzept für den Verkehr.
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Dabei ist doch klar: ​
  • Hamburg ist eine Metropolregion. Hier leben mehr als 5 Millionen Menschen. Hamburg ist Heimat auch für den Hafen und viele Wirtschaftsbetriebe.
  • Hamburg ist ein Zuzugsort. Die Verkehrsbelastung nimmt zu. 
  • Hamburg muss gesunde Lebensverhältnisse bieten. Dazu gehören Luftreinheit und Lärmreduktion.
  • Hamburg muss Mobilität ermöglichen - innerhalb der Stadt, aber auch innerhalb der Region und darüber hinaus. Für alle Bürger und für die Hamburger Wirtschaft.
Der Befund beim Thema Verkehr ist ernüchternd:
  • Hamburg ist eine still stehende Staustadt. Durchschnittlich 44 Stunden standen die Autofahrer 2017 im Stau.​
  • Hamburgs Luftqualität ist nicht gut genug. Für Stickoxide wurde 2017 wie in den Vorjahren der Jahresgrenzwert von 40 µg/m³ NO2 an den vier langjährigen Verkehrsmessstationen überschritten.
Mit Blick auf das Auto sind Fahrverbote ebenso wenig die Lösung wie Forderungen nach einer Beibehaltung des Status quo!
​Wir müssen das Thema Verkehr neu denken!
Mein Diskussionsbeitrag:
Natürlich muss der Stadtbereich vom Autoverkehr entlastet werden. Hier sind neue Ansätze erforderlich!
  • City-Maut einführen. "Eine Städtemaut [würde] auf preisliche Mechanismen setzen, um die Emissionen etwa von Stickoxiden, Feinstaub oder Ähnlichem zu reduzieren. Es käme zu einer Verteilung der mit der Verbesserung der Luftqualität einhergehenden Kosten nach dem Verursacherprinzip“, sagte der Vorsitzende der "Wirtschaftsweisen" Christoph M. Schmidt gegenüber der "Welt". Richtig so! Dies vermeidet auch Fahrverbote. Die Maut würde für das gesamte Gebiet innerhalb des alten Wallrings, im Süden bis zur Elbe und zum Sandtorkai, gelten.
  • Ost-West-Tunnel prüfen. Vom Millerntor bis Deichtorplatz können Ludwig-Erhard-Straße, Willy-Brandt-Straße und Amsinckstraße unterirdisch geführt werden. Die City würde dadurch massiv entlastet. Hier brauchen wir dringend eine Machbarkeitsstudie und eine konkrete Planung! 
  • Verkehr vorbeiführen. Die Verkehrsachsen der Stadt werden auch im Übrigen deutlicher an der City vorbeigeführt. Hamburg muss als Verkehrsknoten Nordeuropas entlastet werden. Dazu gehört: Die A20 wird endlich fertiggestellt, mit einer zusätzlichen Elbquerung westlich der Linie Elmshorn/Stade. Im Hafen wird ein neuer doppelstöckiger Köhlbrandtunnel gebaut und die Hafenpassage durch den Bau der A26 zwischen A7 und A1 vorangetrieben.​
  • Digitalisierung nutzen. Wir brauchen eine digitale Verkehrs-Infrastruktur in der Stadt! 
  • ​HVV attraktiver ausgestalten. Dies gilt für das Preismodell ebenso wie für die Taktfrequenz der Hauptlinien. Für die Fahrt in die City muss es ein günstiges City-Ticket geben, das mit der City-Maut subventioniert wird. Das Park & Ride-System für City-Pendler wird ausgebaut. Der Ausbau der S-Bahnen und Regionalbahnen, wie bei der S4, und - JA! - auch die Prüfung der Stadtbahn ins Umland wird vorangetrieben.
  • Baustellen VIEL besser managen. Hier scheint sich der Senat endlich zu bewegen.
  • Kreisverkehr prüfen. Der Verkehr kommt zu oft durch Ampeln zum Erliegen. Hier können Kreisverkehre helfen.
  • Parkplätze in den Quartieren. Das Auto darf nicht verteufelt werden, sondern gehört zu einem Verkehrsmix dazu. Die Hamburger wollen ihr Auto auch weiterhin abends in der Nähe ihrer Wohnung abstellen können. Dies muss möglich sein. In Hoheluft-Ost sicher anders als in Ohlstedt - aber möglich! Abgerundet mit Carsharing, Elektroladestationen und anderen Modellen.

Grundsteuer: Bezahlbares Wohnen!

8/11/2018

 
In der Landesfachkommission Steuern, Haushalt & Finanzen des Wirtschaftsrats Hamburg haben wir ein Positionspapier zur Grundsteuerreform verabschiedet.
Das Thema betrifft alle Grundeigentümer und Mieter und damit letztlich: uns alle!
35 Millionen Grundstücke in ganz Deutschland sind betroffen.
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Positionspapier
​"Grundsteuer - Das flächenmodell muss kommen"
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Mir ist die Grundsteuer eine Herzenssache!
​Es ist eine soziale Aufgabe und Verantwortung für uns alle, dass das Wohnen nicht noch teurer wird.
Zwar hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass das alte Grundsteuerrecht reformiert werden muss. Dadurch darf sich aber das Steueraufkommen nicht erhöhen! 
In der Pressemitteilung des Wirtschaftsrats Hamburg vom heutigen Tage heißt es:
"Grundsteuerreform: Wirtschaftsrat Hamburg fordert Flächenmodell als Grundlage

​Hamburg, 8. November 2018.
Nach Ansicht des Wirtschaftsrates Hamburg muss die Reform der Grundsteuer zwei Ziele erreichen: Strukturelle Aufkommensneutralität und einfache Handhabung. Der Wirtschaftsrat Hamburg fordert daher das Flächenmodell als Grundlage der neuen Grundsteuer. Dieses Modell basiert auf den bekannten Grundstücks- und Gebäudeflächen und ist daher auch in der Verwaltungspraxis gut handhabbar. Wertmodelle zur Bewertung von Grundstücken lehnt der Wirtschaftsrat aus grundsätzlichen und praktischen Erwägungen ab.
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Dazu der Vorsitzende der Landesfachkommission Steuern, Haushalt & Finanzen, Prof. Dr. Götz T. Wiese: „Die neue Grundsteuer muss insgesamt aufkommensneutral sein. Zudem muss sie leicht handhabbar sein, am besten digital. Beides leistet das Flächenmodell. Eine Verkehrsbewertung bei der Grundsteuer hätte dagegen drastische Folgen für Eigentümer und Mieter. Dann schießt die Grundsteuer im wahrsten Sinne des Wortes durch die Decke. Für viele Menschen würde das Wohnen in Hamburg, das ja ohnehin immer teurer wird, unbezahlbar. Aber auch die Unternehmen würden zusätzlich belastet.“
 
Mit seinem neuen Positionspapier „Grundsteuerreform – Das Flächenmodell muss kommen“ will der Wirtschaftsrat dieses Konzept vorantreiben und inhaltlich unterstützen. „Nur das Flächenmodell wird den Zielen der Grundsteuerreform praktisch gerecht. Es knüpft an leicht ermittelbare Daten an und garantiert in der Praxis ein für alle Beteiligten einfaches, sicheres und kostengünstiges Grundsteuerrecht. Das ist im Sinne von Hauseigentümern, Mietern und Unternehmen in ganz Hamburg“, so Wiese weiter.

Die Vorteile des Flächenmodells liegen auf der Hand:
  • Das Flächenmodell ist einfach. Es knüpft an objektive Daten an, die der Verwaltung im Wesentlichen schon bekannt sind: Grundstücksfläche, Gebäudeart, Gebäudefläche und Geschosszahl.
  • Das Flächenmodell vermeidet eine aufwändige, insbesondere kostenintensive und streitanfällige Bewertung. Staatlichen Behörden bleibt viel Aufwand erspart.
  • Nur das Flächenmodell ermöglicht eine Umstellung auf ein weitgehend digitalisiertes Grundsteuerverfahren.
  • Eine am Flächenmodell ausgerichtete Grundsteuer entspricht auch dem Äquivalenzprinzip, das die Steuer gedanklich an die Bereitstellung öffentlicher Güter knüpft.
  • Das Flächenmodell ist flexibel und gewährt Handlungsspielraum: Sollte das neue Recht zu Mehrbelastungen bei Großflächen führen, z.B. in der Industrie oder im ländlichen Raum, kann das reine Flächenmodell weiter verfeinert werden. Hierzu müssen vor Umsetzung der neuen Grundsteuer detaillierte finanzmathematische Berechnungen vorliegen.

Der Wirtschaftsrat Hamburg fordert Senat und Bürgerschaft auf, das Flächenmodell im Gesetzgebungsverfahren zu unterstützen. Der Kommissionsvorsitzende Wiese: „Über den Hebesatz in Hamburg muss im Ergebnis sichergestellt werden, dass nicht an der Grundsteuerspirale gedreht wird. Bei der Grundsteuerreform muss Hamburg zudem darauf achten, dass die Stadt im Rahmen des Länderfinanzausgleichs nicht höher belastet wird.“
Es hat Spaß gemacht, das Papier in der Kommission zu erarbeiten.
​Herzlichen Dank an alle, die sich beteiligt haben!

Bürgerschaftswahl 2020 - was jetzt zu tun ist

16/10/2018

 

Weltoffen, Großstädtisch, Lösungsorientiert und ganz nah bei den Menschen

Weichen stellen für die Bürgerschaftswahl 2020: Zwei Ereignisse der letzten Tage zeigen der CDU in Hamburg, dass sie sich auf den Weg machen muss!
  • Aygül Özkan muss krankheitsbedingt auf die Spitzenkandidatur verzichten. Ich wünsche ihr schnelle Genesung und alle Kraft der Welt, um die Krankheit zu besiegen!
Die mögliche Kandidatur von Aygül Özkan hat bereits gezeigt: Die CDU kann und muss raus ihrer Komfortzone (und aus dem Umfrageloch von unter 20%). Eine weltoffene, in Politik und Wirtschaft erfahrene Frau mit vielfältigen Wurzeln in unserer Stadt war eine erstklassige Besetzung! 
Eine solche erstklassige Besetzung für die Spitzenkandidatur muss der CDU wieder gelingen. 
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Es geht jetzt darum, einen Kandidaten oder eine Kandidatin aufzustellen, der bzw. die über die eigenen Mitglieder hinaus für viele Menschen in der Stadt ein großstädtisches Profil verkörpert und darum weit über die klassischen CDU-Wähler hinaus wählbar ist - mit einem erstklassigen Team, das lösungsorientiert und ganz nah bei den Menschen ist.
  • Die Bayernwahl und gerade auch das Wahlergebnis in der Großstadt München zeigen: Es gibt immer weniger Wählerbindung nach dem Motto "einmal CSU, immer CSU". In München lagen die Grünen vor CSU und SPD! Für Hamburg heißt dies aber auch - wie es schon Bürgermeister Ole von Beust so erfolgreich vorgemacht hat: Die CDU Hamburg kann viel mehr erreichen, als es der gegenwärtige Stand der Umfragen andeutet. (Umgekehrt kann die CDU auch noch weiter abstürzen, wie die SPD in Bayern zeigt.) Es geht darum, nicht in einem Vier-Fronten-Wahlkampf zwischen SPD, Grünen, AfD und FDP zerrieben zu werden. Entscheidend ist vielmehr, dass die CDU ein eigenes attraktives Profil entwickelt, das für die Wählerinnen und Wähler eine echte Alternative zum augenblicklichen Senat darstellt.
Ein ewiges Gemecker wird nicht gewählt. Die CDU muss inhaltlich und personell einen Neuanfang hinbekommen: 
WELTOFFEN, GROSSSTÄDTISCH, LÖSUNGSORIENTIERT, NAH BEI DEN MENSCHEN.
Wir müssen Antworten geben auf die Fragen, die die Hamburgerinnen und Hamburger bewegen: Kann ich mir morgen noch meine Wohnung leisten? Wie lebe ich im Alter? Wächst die Infrastruktur in der Stadt vernünftig mit? (z.B. Schulen, Ärzteversorgung, Pflegeheime, ÖPNV, Energieversorgung.) Wie schaffen wir die Digitalisierung? Funktioniert unser Rechtsstaat und kann ich hier weiter sicher leben? Wie wollen wir 2025, wie wollen wir 2040 zusammenleben? Wie erhalten wir den Charakter unserer Stadt und machen uns fit für die Moderne?

Moderne Familienpolitik

24/5/2018

 
Marcus Weinberg, familienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, referiert über die Ziele der CDU und der Großen Koalition in der laufenden Legislaturperiode.
​Wie lassen sich Familie und Beruf besser miteinander verbinden?
Wichtig ist der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. Über 10 Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung sieht der Haushalt jetzt vor.

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Mir ist auch der Bereich häusliche Pflege wichtig! Die Einführung eines Rechtsanspruchs auf Familienpflegezeit und der Anspruch auf Unterstützung durch Darlehen geben Familien mehr Flexibilität und finanzielle Stabilität.

Switchh - carsharing in Winterhude

2/5/2018

 
Hier beraten wir im Ortsvorstand der CDU Winterhude das wichtige Thema Car Sharing: In den Quartieren sollen öffentliche Parkplätze umgewidmet und für Gemeinschaftsautos reserviert werden.
Ergebnis: Wir finden diesen Ansatz gut, schlagen aber vor, nicht dogmatisch vorzugehen, sondern in jedem Einzelfall zu prüfen, wo sog. Switch-Punkte, an denen man ein Gemeinschaftsauto abstellen kann, eingerichtet werden sollen. Auch müssen Gemeinschaftsautos mit Kindersitzen ausgestattet werden, damit junge Familien diese nutzen können.
Aus meiner Sicht müssen wir die Anbindung von Car Sharing-Systemen nicht nur an den ÖPNV, sondern auch in die Quartiere hinbekommen. Wer nutzt schon ein Gemeinschaftsauto, wenn er es abends vor seinem Wohnblock nicht parken kann? Der Erfolg von Car Sharing wird nicht in Blankenese und Ohlstedt entschieden, sondern in Barmbek, Ottensen & Co. 
​Und: Wir müssen hier auf die jungen Leute hören. 
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Bild: www.switchh.de; hamburg.de

Steuern - Soli, Grundsteuer und Apple-Tax

19/4/2018

 
Heute in Berlin beim Wirtschaftsrat: Treffen der Bundesfachkommission Steuern mit Michael Sell, Leiter der Steuerabteilung im Bundesfinanz-ministerium, und Christian v. Stetten MdB.
​Es wird mir immer klarer: Der Solidaritätszuschlag muss insgesamt weg, er ist verfassungswidrig.
Wichtig ist auch, dass die Apple-Tax vermieden wird. Wenn Internet-Umsätze im Inland besteuert werden sollen, ist das zunächst verständlich. Aber wir schaden damit der Wirtschaft des Exportweltmeisters Deutschland, denn andere Länder werden sich dann auf unsere Unternehmen stürzen.
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Eine große Herausforderung ist die Grundsteuer: Diese Steuer betrifft uns alle und hat eine große soziale Dimension. 35 Millionen Wohnungen und Häuser müssen neu bewertet werden - ein Herkulesakt. Am Ende darf es nicht zu einer Mehrbelastung der Bürger kommen!
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